„ZeitZeichen“ ab Sonntag im Südsauerlandmuseum

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Schriftbilder des Winterberger Künstlers Paul Stipp sind vom 17. Februar bis 7. April zu sehen / Kooperation der Volksbank Bigge-Lenne mit dem Südsauerlandmuseum, Attendorn

Die Geschichte der Schrift beginnt mit Höhlenbildern. Schon diese frühen Bilder sind erste Zeugnisse einer Abstraktionsfähigkeit des Menschen und münden in die festgelegten Zeichensysteme der Schrift. Die ersten Schriften bedienten sich dieser leicht lesbaren Abbilder. Die Gestaltung der Schrift ist die Typographie. Paul Stipp gestaltet Schriftzeichen. Er verfremdet sie, indem er ihre Form sprengt, verschleiert oder plakativ heraushebt. Zusammen ergeben die Schriftzeichen Worte und Texte. Texte transportieren über den Sinn einen Zusammenhang und sie sprechen über ihre gestalterische Form zu uns.

Wie das geschehen kann, welchen Eindruck das erzeugt und wer sich davon selbst einen Eindruck verschaffen möchte – der ist am 17. Februar im Südsauerlandmuseum in Attendorn am richtigen Ort. Um Punkt 15.30 Uhr werden hier Michael Griese, Vorstand der Volksbank Bigge-Lenne und der stellvertretende Landrat Dietmar Meeser gemeinsam mit der Leiterin des Südsauerlandmuseums in Attendorn, Monika Löcken, die Kunstausstellung „ZeitZeichen“ mit den Schriftbildern von Paul Stipp eröffnen.

„Wir als Volksbank wollen gerade jungen Menschen die Bedeutung von Worten und Texten näher bringen. Interesse wecken, sich mit Texten aus Zeitung und Büchern zu beschäftigen“, erklärte Michael Griese im Vorfeld der Ausstellung. „Die Kunst gibt dazu Hilfestellung.“

Die Ausstellungseröffnung, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, wird musikalisch untermalt durch Sophi Schwödiauer und Kathrin Jöris, besser bekannt durch das Kammermusikensemble Vivace. Die Schriftbilder von Paul Stipp sind vom 17. Februar bis 7. April im Südsauerlandmuseum und in der Niederlassung Attendorn der Volksbank Bigge-Lenne zu sehen.

Foto: Handschrift Kurt Schwitters

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