Die Stadt Schmallenberg verlieh gestern den „Ehrenamtspreis 2012“

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Der Ehrenamtspreis der Stadt Schmallenberg wurde gestern von Bürgermeister Bernhard Halbe im Rathaus der Stadt an fünf, in besonderem Maße engagierte Bürger/ Bürgerinnen verliehen. Beate Fresen, Hubert Kamlage, Rudi Wüllner, Ingrid Hoffmann und Günter Struwe wurden mit der Verdienstmedaille der Stadt Schmallenberg ausgezeichnet, damit verbunden erhielten sie einen Geldbetrag von 500 Euro, den die Preisträger nach ihren Vorstellungen an eine oder mehrere Vereine oder gemeinnützige Organisation im Stadtgebiet anweisen können.

„Die Auszeichnungen des heutige Tages verstehen wir im Stadtrat auch als ein Stück Stellvertretung für die Würdigung der Arbeit der Organisationen in denen sie tätig sind bzw. waren“, betonte Bernhard Halbe bei der Preisübergabe, und weiter, „ohne Ehrenamt läuft nichts! Das ist vielleicht auch der Ansatz zum Erfolg, dass in unserer Stadt viele Dinge funktionieren, wofür andere uns beneiden.“

Die Preisträger des Ehrenamtspreises 2012 der Stadt Schmallenberg: (Foto unten v. l. Rudi Wüllner, Günter Struwe, Ingrid Hoffmann, Beate Frese, Hubert Kamlage)

Beate Fresen: Sie leistet seit 34 Jahren ehrenamtliche Büchereiarbeit. Begonnen 1973 bis 1984 als Mitarbeiterin in der KÖB  St. Alexander Schmallenberg. Heute leitet sie, seit 1989, die KÖB Bad Fredeburg und verwaltet dort mit vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mehr als 300 Medien. 200 Leser/innen nutzen die zweitgrößte Bücherei im Stadtgebiet.

Hubert Kamlage kann auf insgesamt 50 Jahre ehrenamtliche Büchereiarbeit zurückblicken und leitet seit 22 Jahren die KÖB St. Alexander in Schmallenberg. Der Austausch, die Pflege der vorhandenen Medien Fortbildungen und vieles mehr, leistet der Preisträger neben den wöchentlichen Öffnungsstunden. Mit 13. 000 Medien und 45. 000 Ausleihen pro Jahr sind dies, auch aufgrund der weitläufigen Nutzung, schon die Ausmaße einer Stadtbücherei.

Rudi Wüllner– ein Leben für den Fußball. 1957 trat er in den Sportverein DJK BW Kirchrarbach ein und ist seit 1962 als Schiedsrichter tätig. Im letzten Jahr konnte Rudi Wüllner, als erster Schiedsrichter im Altkreis Meschede, sein 50jähriges Schiedsrichterjubiläum feiern.  Mit heute fast 74 Jahren ist die Schiedsrichterlegende noch immer mit der Pfeife auf dem Spielfeld unterwegs.“Fünf jahrzehnte Einsatz für den Fußball sind eine anerkennenswerte Leistung. Sie können mit Stolz und Freude auf diese Zeit zurückblicken“, so Bernhard Halbe.

Ingrid Hoffmann ist seit mehr als drei Jahrzenten beispielhaft sozial und karitativ in der kath. Kirchengemeinde St. Blasius Westfeld tätig. Seit August 2001 bekleidet sie das Amt der Vorsitzenden der Caritas Konferenz ihrer Kirchengemeinde. Zudem übernimmt sie seit vielen Jahren den Lektorendienst und hat sich zudem über lange Jahre als Vorsitzende der kfd Westfeld engagiert. Ingrid Hoffmann war als erste Frau des Dorfes im Pfarrgemeinderat tätig. Mit der Organisation von und Begkleitung von Andachten wie Kreuzweg-, Mai-, oder Rosenkranzandachten trägt sie auch zu einem lebendigen kirchlichen Zusammenleben in Westfeld bei.

Günter Struwe engagiert sich seit mehr als vierzig Jahren in verschiedenen Bereichen mit außerordentlichem Einsatz für seinen Heimatort Bracht- und ein Ende ist nicht in Sicht. 25 Jahre war er im geschäftsführenden Vorstand des BVB Bracht. Zudem, lenkt er seit 1994 als erster Vorsitzender die Geschicke des örtlichen Schützenvereins. Er geht mit Taten und nicht nur mit gut gemeinten Ratschlägen zu Werke.  Nicht zu vergessen seine fünfjährige Tätigkeit in der Kreisspruchkammer, die Tätigkeit als sachkundiger Bürger im Jugend-, Sport- und Familienausschuss der Stadt Schmallenberg und selbstverständlich ist Günter Struwe Mitglied in allen örtlichen Vereinen von Bracht.

 

 

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