Erste Bewährungsprobe gelungen

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Seit August 2012 musste die neue Holzpelletheizung in der Grundschule Fleckenberg auf ihre erste Bewährungsprobe warten. Erst an den kalten Tagen im Dezember konnte dann die volle Leistung von 99 kW gefahren werden. Mit dem ersten Holzpelletkessel in einem Gebäude der Stadt wird die Wärme jetzt umweltfreundlich bereitgestellt.

Technisch war der kleine Bauraum im Untergeschoss die größte Herausforderung. Für die Aufstellung des Kessels und für das Pelletlager standen nur 15 m² Fläche zur Verfügung. Um die günstigen Einkaufspreise im Sommer ausnutzen zu können, bestand Gerd Thiele, Mitarbeiter des Gebäudemanagements der Stadt Schmallenberg, auf einem möglichst großen Pelletlager. Denn die Einkaufspreise für Holzpellets liegen im Sommer regelmäßig 8 bis 10 % niedriger als im Winter; das 28 m³-Pelletlager spart deshalb langfristig erhebliche Kosten. Und das Geld bleibt in der Region, die Pellets werden von einem Hersteller im Kreis gekauft.

Der Wärmebedarf des Neubaus und der Sporthalle der Grundschule von etwa 140 000 kWh entspricht dem von 5 Einfamilienhäusern. Der Altbau der Grundschule wird weiterhin mit Erdgas geheizt. Die Frage warum der Altbau nicht mit angeschlossen wurde beantwortet sich 2013. Nach der energetischen Sanierung wird der Wärmebedarf der Gebäude deutlich sinken und der Kessel hat dann genug Leistungsreserven, um auch den Altbau zu versorgen. Es wäre nicht wirtschaftlich gewesen, einen größeren Kessel zu installieren, der zwar sofort beide Gebäude heizen könnte, aber nach der Sanierung nicht ausgelastet wäre.

 

 

 

 

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