Museum Eslohe mit dem 2. Regionale Stern ausgezeichnet!

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Mit Solar- und Windinseln, einem Wasserband und der Möglichkeit, Energie selbst zu erzeugen, möchte das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe künftig verstärkt Kinder und Jugendliche ansprechen. Das Vorhaben wird unter dem Titel „Spielplatz – Energie und Technik“ im Rahmen der REGIONALE 2013 entwickelt und ist jetzt mit dem 2. Stern ausgezeichnet worden.

Diese Wertung wird vergeben, wenn eine Idee erfolgreich ausgearbeitet wurde und konzeptionell überzeugt. Erst mit dem dritten Stern kann das Projekt im Rahmen der Regionale 2013 umgesetzt werden. Das Vorhaben in Eslohe ist ein Baustein des Dachprojekts „WasserEisenLand“, mit dem südwestfälische Industrie-Denkmäler und Museen vernetzt, weiterentwickelt und touristisch vermarktet werden. „Das Dachprojekt hat bereits drei Sterne und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Auch die Planungen für Eslohe laufen vielversprechend und gut“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Das Maschinen- und Heimatmuseum soll um einen Technik-Spielplatz erweitert werden, damit Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten von Wasser-, Wind- und Solarkraft erleben können. Dabei steht eine Frage im Fokus: Wie stark werden regenerative Energien von Tages- oder Jahreszeiten und dem Wetter beeinflusst? „Damit wird eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlagen. Immerhin wurde in Eslohe schon vor langer Zeit mit der Wasserkraft gearbeitet. Betriebe waren abhängig vom Wasser aus dem Obergraben. Nur so konnten die Maschinen zur Industrieproduktion angetrieben werden“, erklärt Martin Müller, Projektmanager der Südwestfalen Agentur.

Heute ist die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen aktueller denn je. Kinder sollen deshalb unter anderem auf „Energieinseln“ das Thema erforschen dürfen. Anders als der Titel es vermuten lässt sind diese jedoch nicht von Wasser umgeben – es handelt sich vielmehr um abgegrenzte Flächen innerhalb des Technikspielplatzes. Jede hat ihren eigenen Schwerpunkt: eine Windinsel ist ebenso geplant wie eine Solar- oder Muskelkraftinsel. Mit Hilfe einer Schaltzentrale und einer Messstation können die einzelnen Energiequellen im Wettbewerb spielerisch erlebt werden.

„Energiegewinnung aus regenerativen Quellen ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Industrieregion Südwestfalen. Wenn dies dann noch, wie in Eslohe geplant, spannend und innovativ vermittelt wird, kann das einen immensen Mehrwert für das Technik- und Heimatmuseum bedeuten“, sagt Dirk Glaser.

 

 

 

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