Rotzverdammi! Der erste Roman aus dem WOLL- Verlag ist da

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Reiner Hänschs turbulentes Romandebüt ist ein aberwitziges Panorama Sauerländer Identität

„Rotzverdammi! Dat hat ja chrad nomma chut chechangen“, denkt sich der Leser, dessen Augen über die letzten Zeilen des Buches fliegen – und sagt Onkel Willi, dem die ersten Worte in Reiner Hänschs fulminantem Romandebüt zukommen.  Der Gründer der Band ZOFF und Autor des Hits Sauerland hat mit Rotzverdammi! eine aberwitzige und turbulente Liebeserklärung an das Land der tausend Misthaufen geschrieben:  frech, humorvoll und sauerländisch bis in den Kern.

Es ist eine wilde Geschichte, die Heinz-Norbert Flottmann – als Star der hippen Düsseldorfer Werbebranche auch Hardy Fetzer genannt – da durchlebt: Als er auf der Beerdigung der Mutter, mitten im tiefsten Sauerland, die Jungs seiner alten Band ZOSCH und seine große Jugendliebe Henni wiedertrifft, gerät das Leben des landentwöhnten Großstädters mächtig durcheinander. Plötzlich sind sie wieder da, die Erinnerungen an die Zeiten zwischen Mädchen, Gitarrenverstärkern und Bierflaschen – und auch die Pläne lassen nicht lang auf sich warten: ein Comeback der einst gefeierten, nun in ländlicher Schlichtheit etwas eingerosteten Sauerländer Kult-Band. Visionär, rockig oder einfach nur bekloppt?

Reiner Hänsch nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er voll Sprachwitz und Ironie vom ehrlich-einfältigen Landbewohner, liebenswürdigen Gernegroß oder dem dicken Dorfkneipenbesitzer erzählt. Rotzverdammi! ist ein Bekenntnis zur Provinz, die trotz Misthaufen, derben Dialekts und beschaulicher Einfachheit dem Lifestyle schicken Großstadtlebens voll und ganz das Wasser reichen kann.

Zu kaufen gibt es das Buch in vielen Sauerländer Buchhandlungen und natürlich hier:  WOLL- onlineshop

Kommentare

  1. Reiner Neuhaus meint:

    Hallo Heinz-Nobätt,in „Rotzverdammi“ erkenne ich manche Parallelen. Komme aus der Nähe von „Schwattmecke“,war dann mal wech (36 Jahre, natürlich in Dssd), bin wieder hier, in „meinem“ Revier… und bei den vielen Exkursionen von Dssd aus innet Sauerland fast so gefahren wie auf dem Innenumschlag des Buches eingezeichnet.
    Wenn ich hier Bekannte traf, kam natürlich die Frage an den „Düsseldorfer“: „Wie isset?“ Antwort: „Jou..“ Thema durch ! Der Rheinländer hätte für die Antwort mindestens die Zeit einer Weihnachtspredigt gebraucht. Der Rheinländer weiß nix, kann aber Alles erklären ! Sind aber trozdem äschte Typen.
    Noch zum Thema „WOLL“: Unsere Frisöse (Türkin aus einem Nachbarort am Lennestrand) spricht lupenreines Sauerländisch. Ich habe sie einmal gefragt, was „WOLL“ eignetlich auf türkisch heißt. Die Antwort steht noch aus…
    Tschö und machtet jut oder churd gon…

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