Klementine Hendrichs – Ein Elsper Stern am Pophimmel

Print Friendly

Klementine Hendrichs kommt aus Elspe und studiert in Siegen. Singen ist ihre große Leidenschaft, dafür brennt sie innerlich. Sie ist eine hübsche, junge Frau und lebt ein manchmal mehr, manchmal weniger normales Leben. Bis sie zur Vorausscheidung der Casting-Show „X Factor“ des Fernsehsenders Vox geht. Weil ein Freund gesagt hat „Geh doch da mal hin.“ Und sie begeistert mit dem Song „You Know I’m No Good“ von Amy Winehouse die Jury: Sarah Connor, HP Baxter, Moses Pelham und Sandra Nasic. Mit ihrer kraftvollen, Soul berührten Stimme, ihrer Ausstrahlung und ihrer Bühnenpräsenz.

Sie wird in das Kandidaten-Team aufgenommen, tritt in den Live-Sendungen auf, ist über Nacht berühmt und hat plötzlich Deutschland weit Tausende Fans. Sie kann es nicht glauben, der unvermittelte Ruhm fühlt sich für die 23-jährige komisch an. „Doch die Jury hat mir die Aufregung genommen. Sie waren alle sehr lieb zu uns.“ „Scooter“-Frontmann HP Baxter ist unter anderem Klementines Mentor während der Show. Er coacht sie und trifft die Song-Auswahl. „Er war total nett, hat mich mental sehr unterstützt und mich bestärkt,“ erzählt Klementine.

Wer beim „X Factor“ weiter kommt, entscheiden die Fernsehzuschauer. Im Viertelfinale erhält Klementine nicht genug Stimmen und muss gehen. Doch sie ist nicht entmutigt, nimmt die Entscheidung der Zuschauer nicht persönlich. „Ich werde auf jeden Fall weiter machen. Ich weiß, dass dieser Weg für mich bestimmt ist. Ich werde für ein Leben als Sängerin kämpfen. Und wenn es zehn Jahre dauert, bis ich Erfolg habe.“

Klementine hat keinen Anflug von Star-Allüren. Sie weiß, dass das Musik-Geschäft hart ist. „Ich bin realistisch. Die großen Angebote trudeln sicher nicht ein. Von Heute auf Morgen passiert sowieso nichts. Man muss sich selbst um seine Karriere kümmern, dran bleiben und sich anstrengen.“ Wie soll es jetzt weiter gehen? „Ich muss erst Mal wieder zu mir finden, realisieren, was in den letzten Wochen passiert ist. Ich bin sehr stolz und glücklich, dass ich beim „X Factor“ dabei sein durfte.“ Sie ist froh, dass sie ihren Bachelor in Medienwissenschaft als berufliches Standbein hat. Zurzeit arbeitet sie an ihrem Master in dem Fach „Medien und Gesellschaft“ und feilt weiter an ihrer Karriere als Popsängerin.

Klementine klingt erfrischend normal. „Ich bin Sauerländerin, woll!?“ Sie lacht und erzählt, dass sie manchmal komisch angeschaut wird, wenn sie „woll“ sagt. „Aber das gehört zu mir,“ sagt sie. „Ich bin sehr froh, dass ich so ländlich aufgewachsen bin. Ich hatte die tollste Kindheit.“ Die schnelllebige Medienwelt empfindet Klementine hin und wieder als unehrlich. Das kennt sie nicht. Dann sind der Sängerin ihre bodenständigen Wurzeln wichtig. „Ich bin sehr gerne im Sauerland. Da ist die Welt noch gut.“ (Claudia Wichtmann)

Mehr über Klementine Hendrichs und wie es bei ihr weiter geht, gibt es in der Frühjahrsausgabe 2013 des WOLL-Magazins.

Klementine auf Facebook:  https://www.facebook.com/pages/Klementine-Hendrichs/157023867768597?fref=ts

 

 

Deine Meinung ist uns wichtig

*