Ein märchenhafter Marathon

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Der Rothaarsteig Marathon ist gelaufen und unser WOLL- Mann Michael Martin ebenfalls

Im Ziel angekommen ist er auch und schildert uns heute, nachdem er ein paar Tage Küsten-Luft schnappen konnte, sein Erlebnis „Rothaarsteig- Marathon“

Freitag, 26. Oktober. Sechs Tage nach dem Rothaarsteig-Marathon…

Als ich am Samstag während der Sportschau auf dem Sofa lag, kam meine Nichte ins Wohnzimmer.

„Aber Onkel Michael, warum hast du denn so eine rote Birne?“

„Weil ich den Rothaarsteig-Marathon gelaufen bin!“

„Und warum hast du so einen dicken Bauch?“

„Das kommt vom Kilometerfressen!“

Und warum hast du einen Eisbeutel auf dem Oberschenkel?“

„Weil ich mir da einen bösen Wolf gelaufen habe!“

Denn es war einmal, genauer gesagt, am 20. Oktober, da rief der König von Schmallenberg die Laufrecken vieler Länder herbei und versprach jedem Ehre und ein paar neue Socken, der beim FALKE-Rothaarsteig-Marathon 31 Kilometer bergauf läuft, lauwarmen Isogetränken trotzt und nach 838 Höhenmetern von der Skihütte Schanze die letzten 11 Kilometer noch bergab bis ins Ziel krabbeln kann. Ich war einer ihnen.

Und obwohl ich mich jetzt fühle, als hätte ich mit einem Drachen gekämpft, war dieser Marathon ein wunderschöner Märchenlauf. Wer die großen Stadtmarathons kennt, der weiß solche Traumstrecken wie den Rothaarsteig besonders zu genießen. Kühle Bachtäler, Licht durchflutete Buchenhaine und duftende Fichtenwälder: Herz, was willst du mehr? Dazu noch an einem sonnigen Oktobertag, der die Landschaft um Fleckenberg in alle Farben eines waschechten Indian Summers tauchte.

Die Veranstalter hatten sich das Traumwetter auch redlich verdient.  Vom Parken über die Startnummernvergabe bis zur Streckenmarkierung und Streckenverpflegung war alles perfekt organisiert. Wer also nächstes Jahr Lust auf einen märchenhaften Marathon hat und noch ein paar super Socken braucht, dem sei dieser tolle Wettkampf allerwärmstens empfohlen!

Euer

Michael Martin

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