10 Jahre Stiftung St. Georg/ Internet als „Tor zur Welt“ auch für Menschen mit Behinderung

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Das Internet – „Tor zur Welt“ auch für Menschen mit Behinderung

10 Jahre Stiftung Sozialwerk St. Georg: 10 Jahre Einsatz für Menschen „von nebenan“ mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung

Gelsenkirchen/Schmallenberg.

„Wir fördern Projekte für Menschen mit Behinderung“, lautet das Motto der Stiftung Sozialwerk St. Georg. „Menschen von nebenan“ ganz konkret zu helfen, das ist seit nunmehr zehn Jahren die Aufgabe der gemeinnützigen, ehrenamtlich geleiteten Stiftung mit Sitz in Gelsenkirchen und Projekten in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens – so auch im südlichen Westfalen. Die Stiftung lädt die Bevölkerung von Sauer- und Siegerland ein, dies durch Spenden zu unterstützen: So könnten zum Beispiel noch mehr Menschen mit Behinderung an einem Terminal wie dem „Internetpoint“ der Lenne-Werkstatt der Sozialwerk St. Georg Werkstätten GmbH in Schmallenberg mangels eigenen Internet-Anschlusses „online gehen“. Bernd Lepping, stellvertretender Stiftungsvorstands-Vorsitzender, appelliert: „Machen Sie Menschen mit Behinderung anlässlich unseres Stiftungsjubiläums ein Geburtstagsgeschenk!“

Die Stiftung Sozialwerk St. Georg hat seit 2002 mit Hilfe von Spenden und Zustiftungen über 50 Projekte im Sozialwerk St. Georg e. V. mit einer Gesamtsumme von über 200.000 Euro gefördert. So beträgt das Stiftungskapital einschließlich der Rücklagen inzwischen über 800.000 Euro.

Um die Arbeit der Stiftung zu rechtfertigen, bedürfe es aber mehr als nackter Zahlen, sagt Bernd Lepping, der gemeinsam mit Werner Cordes den ehrenamtlich arbeitenden Vorstand bildet: „Liebe und Menschlichkeit zum Nächsten und die Solidarität mit Menschen mit Behinderung sind gefordert. Die Tatsache, dass mit Hilfe von Spenden und Zustiftungen für die Menschen neue Perspektiven eröffnet werden, ist für uns eine große Motivation für unseren Auftrag.“

Konkret wurden so beispielsweise Bildungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung im südlichen Westfalen gefördert. „Auch die Errichtung von Außenspielgeräten am Eric-Schopler-Haus für junge Menschen mit Autismus in Schmallenberg oder die Anschaffung von Musikinstrumenten im Internat Bad Fredeburg haben wir dank der Unterstützung unserer Freunde und Förderer mitfinanziert“, zählt Lepping auf.

„All’ diesen Angeboten ist Eines gemeinsam“, fährt Lepping fort: „Keine andere Stelle hätte diese wichtigen Projekte gefördert.“ Der Staat beispielsweise ziehe sich immer weiter aus der Finanzierung sozialer Aufgaben zurück, dies sei auch der Grund für die Gründung der Stiftung vor zehn Jahren aus dem Sozialwerk heraus gewesen – damals keine Selbstverständlichkeit. „Um so wichtiger ist es, dass die Stiftung hier einspringen konnte und kann“, bekennt Lepping.

So trägt die Stiftung seit zehn Jahren dazu bei, die vielfältigen sozialen und mildtätigen Aufgaben des Sozialwerks St. Georg langfristig abzusichern. „Damit soll eine höhere Kontinuität und Planungssicherheit für die Verwirkli­chung der gemeinnützigen Zwecke erreicht werden“, erläutert Lepping. Der Unternehmer erzählt: „Die Mitarbeitenden des Sozialwerks und die Menschen mit Behinderung selbst geben uns die Rückmeldung, dass diese Hilfen immens wichtig sind für deren persönliche Entwicklung und für eine gute Qualität des Lebens.“

Dabei sein! Von Anfang an.

„Die therapeutischen und weiteren Angebote stärken zum Beispiel das Selbstbewusstsein und fördern die Selbstständigkeit der Menschen“, sagt der stellvertretende Stiftungsvorstand. „Und das trägt schließlich entscheidend dazu bei, dass die Menschen an ihrem Wohnort, in ihrer Nachbarschaft – dem so genannten Sozialraum –, noch besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Angebote und neuen Möglichkeiten helfen dabei, Barrieren in den Köpfen und reell im Alltag abzubauen“, fährt Lepping fort und meint: „Genau das will ja auch die Behindertenrechts-Konvention der Vereinten Nationen mit dem Ziel der Inklusion erreichen.“ Dieses „Dabei-sein-von-Anfang-an“ zu ermöglichen mit gleichen Chancen, Rechten und Pflichten für Menschen mit und ohne Behinderung sei selbstverständlich auch die Handlungsmaxime für die Stiftung Sozialwerk St. Georg.

Bernd Lepping appelliert: „Unser Aufruf an die Menschen in Schmallenberg und Umgebung: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre steuerabzugsfähige Spende oder Zustiftung für notwendige und hilfreiche Projekte wie den Internetpoint, damit Menschen mit Behinderung noch besser am Leben teilhaben können!“ Jeder große wie kleine Betrag sei dabei wichtig.

Das Konto für steuerabzugsfähige Spenden an die Stiftung Sozial­werk St. Georg bei der Volksbank Schmallenberg eG, Konto 15 001 700, BLZ 460 628 17 (für die Spendenbescheinigung Anschrift im Verwendungszweck angeben).

Weitere Informationen im Internet:www.stiftung-st-georg.de.

Hintergrund:

Die Stiftung Sozialwerk St. Georg fördert Projekte für Menschen mit Behinderung im Sozialwerk St. Georg e. V. Da nicht immer die erforderli­chen oder wünschenswerten öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen, ruft die Stiftung Bürger, Unternehmen und Organisationen auf, sie insbesondere durch Spenden, Zustiftungen und Nach­lässe zu unterstützen. Unter dem Motto „Wir fördern Projekte für Menschen mit Behinderung“ soll die im Jahr 2002 gegrün­dete Stiftung die vielfältigen sozialen und mildtätigen Aufgaben des Sozialwerks St. Georg unterstützen und langfristig absichern. Das Ziel: eine höhere Kontinuität und Planungssicherheit für die Verwirkli­chung der gemeinnützigen Zwecke.

Das Sozialwerk St. Georg e. V. mit Sitz in Gelsenkirchen ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen mit Einrichtungen und Diensten in Nordrhein-Westfalen. Rund 2.500 Mitarbeitende unterstüt­zen und fördern in rund 4.200 Betreuungsverhältnissen rund 3.700 Menschen mit geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung oder sozia­len Schwierigkei­ten. Die Angebote der über 50 stationären Einrichtungsverbünde und mehr als 30 ambulanten Anlaufstellen umfassen die Bereiche Wohnen & Leben, Arbeit & Beschäftigung sowie Alltag & Freizeit. Der Grundsatz lautet dabei „ambulant vor stationär“. Das Ziel des Sozialwerks unter dem Leitmotiv „Gemeinsam. Anders. Stark.“ ist eine verstärkte Teilhabe der Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Weitere Informationen über das Sozialwerk St. Georg: www.gemeinsam-anders-stark.de

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