Eine Lichterkette zur Synagoge- Schmallenberger demonstrierten gegen Rechts

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Etwa 200 Menschen versammelten sich gestern Abend auf dem Schmallenberger Schützenplatz und setzten ein sicht-, und beim anschließenden „Rock gegen Rechts“ im Lichtwerk, auch ein hörbares Zeichen gegen rechte Gewalt in ihrer Stadt.

„Wir wollen die Bürger aufrütteln und ein klares Zeichen setzen: So geht das nicht“, sagte Franz- Josef Pape, Pressesprecher der BFS (Bürger für Schmallenberg) mit Blick auf die wiederholten Verwüstungen des jüdischen Friedhofes in Schmallenberg. 43 Grabstellen mit 40 Grabsteinen befinden sich heute noch auf dem Friedhof. Die letzte Beerdigung fand im Jahr 1961 statt.

Entlang der „Stolpersteine“, die am 31. Mai diesen Jahres vor den ehemaligen jüdischen Häusern verlegt wurden, ging der friedliche Demonstrationszug über Ost- und Weststraße bis zum ehemaligen Standort der Synagoge, die in der Reichskristallnacht am 9. /10. November 1938  niedergebrannt und nicht wieder aufgebaut wurde. Ein Stein mit einer Erinnerungstafel erinnert heute noch an das Gebäude.

 

 

 

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