Helena Fromm

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Wer es schon immer geahnt hat, wird jetzt dafür die Bestätigung finden: Schon im Sandkasten werden häufig die Weichen fürs Leben gestellt. Für Helena Fromm aus dem benachbarten Oeventrop trifft dies unumwunden zu. Denn durch einen Kindergartenfreund, der Helena mal mit zum Taekwondo-Training nahm, hat sie Kontakt zu der Kampfsportart geknüpft. Von da an war sie fasziniert und begeistert vom Kampf „Mann gegen Mann“ oder besser „Mädchen gegen  Mädchen“. Die Begeisterung war so groß, dass schon früh ihre Trainer das große Talent der jungen Oeventroperin erkannt haben. Begeisterung auf der einen Seite, aber vor allem auch Disziplin und Trainingsfleiß auf der anderen führten dazu, dass Helena heute die erfolgreichste deutsche Taekwondo-Kämpferin ist, mit durch aus guten Aussichten, im August bei Olympia in London ganz weit vorne zu landen. Trotz ihrer sportlichen Erfolge, darunter sieben Deutsche Meisterschaften, Gold bei Europa- und Militärweltmeister schaften und zahlreiche Top-Platzierungen bei internationalen Wett kämpfen, ist Helena Fromm vor allem eins: eine Sauerländerin von Kopf bis Fuß – intelligent, charmant, freundlich und immer für ein offenes Wort zu haben. Vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in Peking erlebte sie eine ihrer schwärzesten Stunden.

Hoffnungsvoll gestartet, schied sie aufgrund einer Fehlentscheidung schon im Vorkampf aus. Und der Traum von einer guten Platzierung oder sogar einer Medaille war dahin. Das soll sich jetzt in London nicht wiederholen. Daher hat Helena Fromm, die sich schon im Januar dieses Jahres bei einem internationalen Wettkampf für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte, in den letzten Wochen und Monaten im Training alles gegeben und sich gequält. Erst kurz vor  dem Erscheinungstag dieser WOLL-Ausgabe kam sie von einem vierzehntägigen Trainingslehrgang in Venezuela und Cuba nach Deutschland zurück. Die noch folgenden Wochen vor London sind ebenso mit Lehrgängen und  Trainingseinheiten  belegt. Da bleibt der jungen Oeventroperin nur wenig Zeit für freie Stunden und einen Besuch zuhause bei ihren Eltern in Oeventrop. Ihr Heimatort und das Sauerland liegen Helena Fromm dennoch besonders am  Herzen. Daher unterstützt sie mit großer Überzeugung die Initiative HomebaseSauerland, ins Leben gerufen von einer Gruppe junger Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, das Sauerland als attraktive Wirtschaftsregion und Standort  innovativer und leistungsstarker Unternehmen bekannter zu machen. HomebaseSauerland hilft Helena Fromm bei der Suche nach Sponsoren und die Athletin wird im Gegenzug bei ihren Auftritten, wo immer es geht, als Botschafterin von  HomebaseSauerland auftreten. Die Medien sind inzwischen auf die hoffnungsvolle Olympiateilnehmerin aus dem Sauerland ebenso aufmerk sam ge worden wie der Deutsche Olympische Sportbund, für den Helena Fromm als eine von  wenigen Olympioniken Ende April die neue Olympiakleidung der Deutschen Nationalmannschaft in einer Modenschau der Öffent lichkeit präsentieren durfte. Nach der Fußball-Europameisterschaft blickt die gesamte Sportwelt  erwartungsvoll nach London. Das Sauerland kann stolz darauf sein darauf, dass mit Helena Fromm eine Top-Sportlerin und äußerst charmante Botschafterin der Region an den Start geht. Und Helena kann sich sicher sein, dass das ganze Sauerland ihr die Daumen drückt.

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