„Ich habe mir einen Traum erfüllt“

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Hesko ist Polizist.Eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Der Ruf einer Legende eilt ihm voraus, wenn er in den Straßen von Downtown Los Angeles ermittelt. Im Namen von Recht und Gerechtigkeit blickt er jeden Tag der Kriminalität in ihr schäbiges Auge und kämpft mit seinem Team einen Kampf, den er nicht zu verlieren gedenkt.

Hesko wurde im Sauerland geboren, genauer gesagt: in Lennestadt und ist – eine Romanfigur. Der Mann, der dem klassischen amerikanischen Detective Leben einhauchte ist Peter Seidenstücker (Foto). In seinem Buch „Seelenfrieden“ lässt er seinen Protagonisten einen Mord lösen, der die ganze amerikanische Metropole in Atem hält.

Täglich mit dem Rad ins Büro

Peter Seidenstücker, der geistige Vater von Hesko, ist selbst so ganz anders als seine Figur. Ein sportlicher Familienvater der jeden Tag mit dem Rad ins Büro fährt und sich als Hobbyautor mehr als wohl fühlt.

Wie kommt man als Beamter im Sauerland auf die Idee einen amerikanischen Krimi zu schreiben? „ Es war immer mein Traum ein Buch zu schreiben und den habe ich mir erfüllt“, erklärt der Autor. Hesko ist anders und auch die Geschichte, die Seidenstücker seinen Helden erleben lässt, kommt erfrischend und wohltuend anders daher, als das was an typischer Thriller-Massenware aus den USA über den großen Teich zu uns schwappt. Mit Hesko lässt Peter Seidenstücker den klassischen amerikanischen Krimi im Kojak-Stil wieder auferstehen und verzichtet auf detailliertes und bluttriefendes Serienkiller-Gemetzel. Hesko löst seine Fälle mit Stil und Scharfsinn.

„Er sollte anders sein“

„Hesko sollte anders sein, als andere“, erklärt Peter Seidenstücker, „ er sollte ein bisschen mehr haben.“ Gelungen ist ihm das, wie man im jetzt erschienen Buch, welches nur auf Bestellung und nicht im Handel, zu haben ist, eindrucksvoll erleben kann. Ein knappes Jahr lang arbeitete der Stadtamtmann an seinem Werk und ist heute stolz darauf, endlich sein eigenes Buch in Händen halten zu können. Ein reales Vorbild haben Hesko und seine Mitstreiter übrigens nicht. „Henry Jefferson Hesko ist nur ein Produkt meiner Phantasie“, versichert der sympathische 45-jährige Autor.

Schade eigentlich. Denn einen Typen wie Hesko, den möchte man am allerliebsten kennenlernen und ihm ordentlich auf die Schulter klopfen, nachdem man 261 Seiten lang mit gefiebert, mit gebangt und mit gerätselt hat.

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