Stadt Lennestadt stellt Konzept für Bahnhofsgebäude Grevenbrück vor

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Moderne Lebendigkeit in historischen Mauern/ Vorerst kein Weihnachtshaus

 

Lennestadt. Seit 2007 steht das Bahnhofsgebäude in Grevenbrück mittlerweile leer. Viel Zeit ist seitdem vergangen und viele Gerüchte und Spekulationen machten die Runde. Jetzt gibt es Klarheit um die Zukunft des denkmalgeschützten Hauses. „Es geht weiter am Bahnhof Grevenbrück. Wir haben jetzt ein gutes Rahmenkonzept“, verkündete Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt am vergangenen Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz, wo erste Pläne für die weitere Nutzung vorgestellt wurden.

Gründlicher Umbau

In dem Gebäude, welches zunächst technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, wird es eine Kombination von Gastronomie und Stadtmuseum geben. Eine Unterhaltungsgastronomie soll demnach im linken Teil des Gebäudes untergebracht werden, während in den gegenüberliegenden Part das Museum der Stadt Lennestadt, mit einem Bereich für Sonderausstellungen einziehen wird. Ein frischer und moderner Auftritt für die Stadthistorie. Der mittlere Teil, der Eingangsbereich, wird von Museum und Gastronomie gemeinsam genutzt. Gemütliche Clubgarnituren, eine Theke und eine kleine Bühne bieten viele Möglichkeiten.

Über die Treppe oder mit einem Aufzug gelangt man in das erste Obergeschoss, wo sich die Dauerausstellung des Museums befinden wird. Im alten Amtshaus, dem derzeitigen Standort des Museums, wird vorerst nur das Archiv verbleiben. Stefan Hundt:“ Mit Blick auf das Museumsentwicklungskonzept, welches Barrierefreiheit und eine größere Ausstellungsfläche fordert, wäre das Amtshaus baulich ein Fass ohne Boden. Im Bahnhofsgebäude ist bereits alles vorhanden.“ Der Umbau des Amtshauses, würde eine Summe im siebenstelligen Bereich verschlingen.

Vorerst kein Weihnachtshaus

Das von „Sauerland Initiativ“ favorisierte Weihnachtshaus im Grevenbrücker Bahnhof wird es zwar vorerst nicht geben, wird aber auch seitens der Stadt nicht ausgeschlossen:“ Wir legen größten Wert darauf, dass der Bahnhof eine neue Lebendigkeit bekommt. Das Weihnachtshaus könnte in Form eines Anbaus später angeschlossen werden, da ist noch alles offen. Aber dafür muss Geld her. Wir haben keins“, so die klare Ansage von Bürgermeister Stefan Hundt.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte das neue Bahnhofsgebäude im Herbst 2013 eröffnet werden.

 

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