Eine Karte für Zwillingsstädte

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So würde es lauten, wenn man die Worte „Vertrag der Städtepartnerschaft“ wortwörtlich vom polnischen ins Deutsche übersetzt. Am 30.Oktober 1992 wurde die offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen der Stadt Lennestadt und der polnischen Stadt Otwock, unterzeichnet. Am vergangenen Wochenende wurde der 20. Jahrestag in Lennestadt gebührend gefeiert. 42 Gäste aus Otwock, darunter Vertreter der Stadt, der Kirchen und aller relevanten Gesellschaftsgruppen trafen sich in entspannt-freundschaftlicher Atmosphäre bei einer „Bürgerbegegnung“ im Lennestädter Rathaus.

„Nach zwanzig Jahren hat die Städtepartnerschaft eine Qualität wie man sie sich wünscht und ist zu einem Musterbeispiel der Völkerverständigung geworden“, resümierte Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt. Durch zahlreiche Besuche und Gegenbesuche, die vom Schüleraustausch bis in alle gesellschaftlichen Gruppen, wie Schützenverein, Feuerwehr, Fußballmannschaften, Schachverein, Mountainbiker etc. reichen, ist heute eine tiefe Freundschaft entstanden.

Eine besondere Ehre wurde Otwocks Stadt Präsidenten,

Zbigniew Szczepaniak, zuteil: er verewigte sich im neuen „goldenen Buch“ der Stadt Lennestadt. Ein abwechslungsreiches Programm, verteilt auf mehrere Tage, wartete auf die Gäste aus Polen. Eine Stadtrundfahrt, die Besichtigung des Schul,- sowie des Rettungszentrums und natürlich die große Grillparty an der SGV Hütte in Langenei am Freitagabend.

 

 

 

 

 

Tolle Stimmung trotz Regenwetter

Dafür sorgten am Freitagabend nicht zuletzt der Musikverein Langenei-Kickenbach und die Langeneier Alphornbläser, die wohl einzigen ihrer Art außerhalb der Weißwurstgrenze. Und sogar das Holz, aus dem die imposanten Instrumente geschnitzt sind, stammt aus Sauerländer Wäldern.

Die Sauerländer Wörter fehlen natürlich auch nicht in der SGV Hütte in Langenei. Und tragen dort auf ihre eigene Art zur Völkerverständigung bei.

 

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