Wunderbar würzig! Der Knoblauch des Sauerlands: Bärlauch

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Was wächst in den sauerländischen Wäldern und duftet nach Knoblauch? Bärlauch natürlich. Von Mitte März bis Anfang Mai erblüht nicht nur rund um das Berghotel Hoher Knochen dieses Lauchgewächs, auch als Knoblauch des Sauerlands bekannt, in seiner vollen Pracht. Im Mittelalter wurde der Bärlauch gerne als Heilpflanze genutzt, denn ihm wurde eine unheilabwehrende Eigenschaft zugeschrieben. Die grünen Blätter der Bärlauch-Pflanze punkten aber auch als Zutat in der Küche, durch einen wunderbar kräftigwürzigen Geschmack und keinen „Nachgeruch“, der einen am nächsten Tag in Verlegenheit bringen könnte. Und so avancierte das Lauchgewächs zu einem Liebling in der heimischen Gastronomie. Doch um den Bärlauch steht es in der Natur leider nicht so gut. Zwar steht die Pflanze nicht unter Naturschutz, doch genießt sie einen besonderen Schutz, der es untersagt, diese Pflanzen zu pflücken. Zudem sollte man beachten, dass die Pflanzen des Bärlauchs den Maiglöckchen sowie den Blättern der Herbstzeitlosen sehr ähnlich sind. Diese sind äußerst giftig und der Verzehr und die daraus resultierenden Vergiftungen können zum Tod führen. Überlassen Sie das Pflücken den Profis und
genießen Sie die lokale Speise in einem Restaurant Ihrer Wahl im Sauerland. Egal, ob als leckeres Süppchen, schmackhafte Pasta mit Bärlauch-Pesto oder als Salatzutat, der Bärlauch sollte im Frühling auf Ihrem Speisezettel stehen. Und das Rezept vom Hohen Knochen macht doch wirklich Lust auf mehr! Das Hotel betreibt übrigens eine eigene Bärlauch-Plantage. Das ist nicht nur gut zum Schutz der Pflanzen, sondern bringt auch einen sicheren Verzehr mit sich.

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