Robertsblick Nordenau

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„Hier muss man mal gewesen sein!“
Ausflugstipps vom Rothaarsteigfotografen Klaus-Peter Kappest

Was sind die schönsten Ausblicke im Sauerland? Aus Sicht des Fotografen sind das oft nicht nur die höchsten Punkte mit freier Sicht in alle Richtungen. Durchblicke auf halber Höhe, nahe an dem, was es zu sehen gibt, sind so manches Mal fotografisch noch viel interessanter.

Einer der eindrucksvollsten Punkte von dieser Art ist der Robertsblick auf Nordenau. Ausgangspunkt für eine Wanderung dorthin ist der Parkplatz am Schiefer-Heilstollen Nordenau. Folgt man von dort aus dem Wanderweg, der direkt bergauf zum Hubertusblick und zu den alten Schanzen bei Altastenberg führt, kommt man schon kurz oberhalb der Häuser an einem Hinweisschild vorbei, das nach rechts zum Robertsblick weist. Eine Entfernungsangabe fehlt zwar ausnahmsweise, aber es sind nur wenige hundert Meter, so dass der Umweg sich auf jeden Fall lohnt. Plötzlich öffnet sich der Blick nach rechts über einen Weidekampen. Fast zum Greifen nahe liegt der Ortskern von Nordenau genau gegenüber auf einem Bergsporn. Die malerische St.-Hubertus-Kirche und der massige Turm der Burgruine Rappelstein überragen die Fachwerkhäuser, die sich auf dem engen Bergsporn drängen. Dahinter staffeln sich bis zum weit entfernten Horizont die Bergkegel an den Seiten des Nesselbachtals – eine perfekte sauerländer Szene.

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