Plattdeutsch – von wegen tot

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Ein Besuch im Mundart-Archiv Sauerland

Am Ortseingang von Cobbenrode lenkt ein großes Fachwerkgebäude die Aufmerksamkeit des Durchreisenden auf sich. Sein buntes Eingangstor, sein kunstvoll verzierter Giebel laden zum Eintreten ein: Es ist dunkel und riecht nach alten Holzbalken. Vieles ließe sich über das Gebäude, über die geschichtliche Einrichtung der Zimmer oder die ausgestellten Landmaschinen und Hau haltsgeräte berichten. Mein Ziel aber ist das Mundart-Archiv Sauerland. Die Treppe knarrt. Oben erwartet mich Dr. Werner Beckmann, niederdeutscher Philologe, Mundartforscher und -pfleger. Was es ihm wohl bedeuten mag, eine alte Sprache wie das Plattdeutsche in einem solch historischen Gebäude zu erforschen? „Bei Plattdeutsch wird immer nur an die Vergangenheit gedacht – das ist falsch! Das ist nicht nur was für Omas und Opas!“ Dr. Beckmann holt damit die alte Mundart nicht nur in unsere Gegenwart, sondern macht auch seiner emphatischen Begeisterung für das Plattdeutsche Luft. Man merkt: Er ist Sprachhistoriker mit Leib und Seele.

Den ganzen Artikel können Sie im WOLL-Magazin Ausgabe 2/2011 lesen.

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